Winterhärtezonen

Während Karten über Winterhärtezonen in den USA bereits schon seit längerem in Gebrauch sind, gab es für Europa bisher kaum brauchbare Karten. Die meisten von ihnen basieren auf alten amerikanischen Karten und sind nicht auf europäische Verhältnisse abgestimmt.
In der Regel ist der Witterungsverlauf in Nordamerika ein anderer als in der gleichen Zone in Mitteleuropa.
1960 wurde nach jahrelangen Vorarbeiten vom US Department of Agriculture eine neue Kartierung vorgenommen und als Plant Hardiness Zone Map (USDA Map) veröffentlicht. Diese Karte weist 10 Zonen aud, in denen Zone 2-10 nochmals in a und b unterteilt sind. Alle Zonen, bis auf 1 und 10 werden in °F gemessen.


 
Auf dieser Grundlage haben Heinze und Schreiber eine Winterhärtezonen-Karte für Mitteleuropa entwickelt. Die Temperaturgrade werden hier allerdings in °C angegeben und außerdem wurde noch eine Zone hinzugegeben, da die mittleren Temperaturen auf Malta, Lampedusa, den Azoren und Madeira höher liegen, als die Temperaturen der Zone 10. Auch hier gibt es eine Unterteilung in a und b. Damit wird das verhältnismäßig kleinräumige mitteleuropäische Klima berücksichtigt.


In den einzelnen Wetterstationen wurden die alljährlichen Tiefsttemperaturen 2 Meter über dem Boden gemessen, summiert und durch die Anzahl der Beobachtungsjahre summiert. Diese Mittelwerte sind die für die Karte zugrunde gelegten mittleren Temperaturen.




Zone °C Zone °C
1 unter - 45,5 5b - 26,0 bis - 23,4
2 - 45,5 bis - 40,1 6a - 23,3 bis - 20,6
3 - 40,0 bis - 34,5 6b - 20,5 bis - 17,8
4 - 34,4 bis - 28,9 7a - 17,7 bis - 15,0
5 - 28,8 bis - 23,4 7b - 14,9 bis - 12,3
6 - 23,3 bis - 17,8 8a - 12,2 bis - 9,5
7 - 17,6 bis - 12,3 8b - 9,4 bis - 6,7
8 - 12,2 bis - 6,7
9 - 6,6 bis - 1,2
10 - 1,1 bis + 4,4
11 über + 4,4

In Mitteleuropa kommen nur die Zonen 5 - 8 vor, während die Europakarte alle 11 Zonen umfasst. Die kleinräumige mitteleuropäische Landesnatur wird durch die Zonenunterteilung in a und b berücksichtigt. Dabei sollte immer bedacht werden, dass Stadtregionen in der Regel eine Halbstufe wärmer sind, als ländliche Umgebung, dass große Wasserflächen günstiger auswirken, ebenso wie Hanglagen und Kuppen, während in Mulden und Tälern ungünstigere Bedingungen herrschen.
Einen großen Einfluss auf die Winterhärte von Stauden und Gehölzen hat vor allem der Witterungsverlauf im Sommer und Herbst. Ein warmer, trockener Herbst mit reichlichen Wassergaben im Früherbst lassen die Pflanzen gut ausreifen und sie erreichen eher ihre spezifische Winterhärte. Ebenso bei langsam einsetzenden Frösten, bei denen eine stetig steigende Frostaushärtung an Spitzen und Trieben entsteht.



 

 

Die Stauden und Pflanzen, die hier auf der Homepage beschrieben werden sind im Bereich Niedersachsen ausreichend winterhart. Sie haben zum großen Teil auch schon extremer Kälte getrotzt. Angaben zur Winterhärte finden Sie in den meisten Fällen am Schluss der Pflanzenbeschreibung, sofern darüber eine Quelle gefunden wurde.

 

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