Der Garten im Dezember
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Wenn unter'm Schnee das junge Reh
sich Kräuter sucht und Moose
blüht unverdorrt vom Frost noch fort
die weiße Weihnachtsrose

Dezember
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.und Weihnachtszeit. Jeder von uns hat so seine Vorstellung, wie Weihnachten sein sollte - ein Traum, der nur selten in Erfüllung geht. Die sehnsüchtig erwartete festliche Stimmung bleibt in der Hektik des Alltags oft aus. Allen Ansprüchen an ein gelunges Weihnachtsfest kann nun mal niemand gerecht werden - auch bei bester Planung nicht. Aber die Feiertage bieten viel Raum zum Ausspannen, zum Innehalten, für gemeinsame schöne Erinnerungen, für Spazierengehen, Lesen und einem gemeinsamen Spiel.

Die Legende vom Weihnachtsstern Eine alte Weihnachtsgeschichte berichtet von einem kleinen mexikanischen Mädchen, das so arm war, dass es kein Geschenk kaufen konnte, um es am Heiligen Abend in die Kirche zur Krippe zu bringen. Traurig blieb es vor der Kirchentür stehen und sah zu, wie die andern ihre GeschDieck hineintrugen. |
Advent
Ein schöner alter Brauch ist das Schneiden von Kirsch- und Apfelbaumzweigen oder Forsythienzweiglein, die, am 4.Dezember geschnitten und über Nacht in lauwarmes Wasser gelegt, bis Weihnachten aufblühen. Es gibt so wunderweiße Nächte Es gibt so wunderweiße Nächte, |
Das Gartenjahr
- Januar
- Das Jahr beginnt mit Eis und Schnee mit Zittern und mit Zagen;denn Frost und Hungern tun arg weh, das wollt ich Euch bloß sagen.
- Februar
- Dann kommt der Februar ins Land und hält die Welt zum Narren.Wir sind wie außer Rand und Band, daß alle Bäume knarren.
- März
- Doch naht schon bald der fohe März, dem könnt ihr eher trauen.Dann wird es leichter euch ums Herz, denn es beginnt zu tauen.
- April
- Und will der launische April die ganze Welt begießen,so mag ers tun, so viel er will, uns soll das nicht verdrießen
- Mai
- Dann schlagen schon die Bäume aus. Der Mai will sich verschwenden.Die ganze Welt blüht wie ein Strauß, ein Strauß in Gottes Händen.
- Juni
- Und dann ist auch schon über Nacht der Sommer eingezogen.
- Juli
- Die liebe Sonne strahlt und lacht, und alle Felder wogen.
- August
- Und weiter zieht sie unverwandt und lacht auf uns herunter.
- September
- Dann ist auch schon der Herbst im Land, die Welt wird bunt und bunter.
- Oktober
- jDie Äpfel hängen hinterm Haus und leuchten in den Zweigen. Die Kinder ziehn aufs Feld hinaus und lassen Drachen steigen.
- November
- Doch dann naht der November schon mit Nebel und mit Regen. Der Winter steigt auf seinen Thron und lässt die Stürme fegen.
- Dezember
- Bald wird an seinem letzten Tag das Jahr sich still entfernen. Und was das Neue bringen mag? Ach, das steht in den Sternen.

