Der Garten im Mai

 

Jungpflanzen müssen gut abgehärtet sein, bevor sie ins Freiland kommen. Pflanzen an einem bedeckten Tag in den frühen Abendstunden und in gleichmäßigem Abstand ermöglichen hohe Erträge. Feuchte, lockere Erde erleichtert das Pflanzen. Ganz wichtig: Die Wurzel sollte nie nach unten gebogen sein, denn das verzögert das Wachstum.


Eine alte Regel besagt, dass Bohnen nie vor dem 9. Mai gelegt werden sollen. Erst dann ist der Boden genügend erwärmt und die Saat kann gut quellen und geht erst nach den Eisheiligen auf. Bohnen brauchen viel Sauerstoff zum Keimen und dürfen nur 2-3 cm tief in den Boden gelegt werden. Um Faulen zu vermeiden auf trockenes, warmes Wetter angesagt ist. Bohnensorten mit scharzen oder braunen Körnern vertragen nasses Klima besser als weiße Körner.


Der Mai ist die beste Pflanzzeit für Teichpflanzen. Bei der Auswahl auf die Wassertiefe achten. Um Algenbildung zu vermeiden, sollte keine nährstoffhaltige Erde in den Teich gelangen. Pflanzen für Unterwasser müssen mit einem Stein am Boden befestigt werden, Schwimmpflanzen werden ins Wasser geworfen. Pflanzen ohne Ballen von alten Blättern und Wurzeln befreien, große Wunden mit Holzpuder bestreichen. Für Wasserpflanzen, die sich stark ausbreiten einen Gitterkorb verwenden. Ist alles arrangiert langsam Wasser einlaufen lassen.


Aus Brombeerhecken wird jetzt altes Holz herausgeharkt. Erfrorene Triebe herausschneiden und die Seitentriebe auf etwa zwei Augen zurücksetzen. Bei Pfirsischbäumen werden die Fruchttriebe um etwa die Hälfte gekürzt, um besonders schöne, große Früchte zu erhalten. Außerdem entsteht ein kräftiger Neuaustrieb.

Topfquartier

 

 

Mai

Der Mai, mit seinen warmen Tagen, läutet für viele den ersehnten Sommer ein. Das junge Grün hat eine erfrischende Farbe und die Blüten beginnen ihre ganze Pracht und Vielfalt zu zeigen. Erste Abende im Freien, kleine und große Feste und, wenn es viele warme Tage gibt, vielleicht schon ein Gang ins Freibad.
Doch dDieckn Sie auch daran, dass es nachts durchaus noch frieren kann und noch nicht alle Pflanzen draußen bleiben können. Erst wenn die "Eisheiligen" vorbei sind, ist die Zeit für alle Pflanzen gekommen so richtig gut zu gedeihen.
Für alle, die bisher noch nicht daran gedacht haben : Am 12. Mai ist Muttertag. Ein willkommener Anlaß mal wieder Blumen zu verschDieckn, oder, wer es längerlebig mag, eine Pflanze.


Die ersten Blumen im Kübel verblüht? Dann pflanzen Sie doch einfach um. Setzen Sie die verblühten Frühlingsblüher in den Garten und stattdessen Lilien in den Korb oder Topf. Lilien, Tuberose, Freesien eignen sich hervorragend zur Kübelhaltung.
Betörend duften Sie am Hauseingang, locken Falter und Insekten an. Sind sie verblüht, ziehen sie ein und können ohne Probleme vom Topf zurück aufs Beet oder in ein Winterquartier.


    Schwalben und Störche zeigen das Ende des Winters an - haben Sie schon welche entdeckt? Wenn alle Schwalben ihre Nester bauen kann man getrost anfangen auch Empfindliches zu säen

 

 

Das Gartenjahr

Januar
Das Jahr beginnt mit Eis und Schnee mit Zittern und mit Zagen;denn Frost und Hungern tun arg weh, das wollt ich Euch bloß sagen.
Februar
Dann kommt der Februar ins Land und hält die Welt zum Narren.Wir sind wie außer Rand und Band, daß alle Bäume knarren.
 
März
Doch naht schon bald der fohe März, dem könnt ihr eher trauen.Dann wird es leichter euch ums Herz, denn es beginnt zu tauen.
April
Und will der launische April die ganze Welt begießen,so mag ers tun, so viel er will, uns soll das nicht verdrießen
Mai
Dann schlagen schon die Bäume aus. Der Mai will sich verschwenden.Die ganze Welt blüht wie ein Strauß, ein Strauß in Gottes Händen.
Juni
Und dann ist auch schon über Nacht der Sommer eingezogen.
Juli
Die liebe Sonne strahlt und lacht, und alle Felder wogen.
August
Und weiter zieht sie unverwandt und lacht auf uns herunter.
September
Dann ist auch schon der Herbst im Land, die Welt wird bunt und bunter.
Oktober
jDie Äpfel hängen hinterm Haus und leuchten in den Zweigen. Die Kinder ziehn aufs Feld hinaus und lassen Drachen steigen.
November
Doch dann naht der November schon mit Nebel und mit Regen. Der Winter steigt auf seinen Thron und lässt die Stürme fegen.
Dezember
Bald wird an seinem letzten Tag das Jahr sich still entfernen. Und was das Neue bringen mag? Ach, das steht in den Sternen.