Hemerocallis - Taglilie
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Ihre Schösslinge und auch die Knospen wurden als Gemüse hoch geschätzt.
Erstmalig im 16.Jahrhundert tauchen Taglilien auch in Europa auf. Allerdings nur zwei Sorten, bis ins 19. Jahrhundert kamen noch weitere dazu.
Erhardt unterscheidet in seinem Buch Hemerocallis 22 verschiedene Arten und neun botanische Varietäten.
In der heutigen Zeit werden jährlich hunderte neue Sorten gemeldet - weltweit gibt es über 40 000 registrierte Sorten.
Dementsprechend groß ist auch ihre Vielzahl an Farben und Formen.
Ob kleinblütig oder groß, hoch oder niedrig wachsend, rund oder fast sternenförmig, fast reines weiß oder fast schwarz - es sollte für jedes Gärtnerherz etwas dabei sein.
Taglilien sind absolut winterhart, auch wenn mal keine Schneedecke sie schützt.
Ihren Namen verdankt die Taglilie wohl den lilienähnlichen Blüten, die höchstens 24 Stunden blühen.
Da die Pflanze aber viele, viele Blüten im Laufe eines Sommers entwickelt erstreckt sich die Blütezeit über mehrere Wochen.
Da einige Arten schon sehr zeitig bzw. recht spät blühen,
kann man bei geschickter Auswahl fast den ganzen Sommer über Freude daran haben.








