Solanum - Nachtschatten


 



Deutsche Namen gibt es für Solanum viele: Hundbeere,Bittersüßer Nachtschatten,Waldnachtschatten,
Mausholz, , Stinkteufel, Rote Hundsbeere, Teufelsklatten, Bittersüß .....
Solanum ist mit über 1700 Arten weit verbreitet. Die Sträucher oder Kräuter,
Nutzpflanzen, ja sogar kleine Bäume enthalten Alkaloide.
Schon einige Beeren können eine tödliche Wirkung haben.
An den Stäuchern findet man gleichzeitig zu den Blüten auch unreife und bereits reife Früchte.
Letztere sind am giftigsten.
Am bekanntesten ist bei uns wohl Solanum dulcamara.
Aber es gibt noch wesentlich mehr Kletterer und Sträucher.
Auch Tomate und Kartoffel gehören zu den Nachtschattengewächsen.
Der Name Solanum ist vom grieschichen (lateinischen) "solumen" abgeleitet,
was so viel wie "Trost" oder "Beruhigung" heißen könnte.

 


Epimedium alpinum

 

Epimedium perralchicum Frohnleiter

Epimedium perralchicum 'Frohnleiter'

 

 


 

 

Der Bittersüße Nachtschatten wächst in ganz Europa, in Wäldern, an Bachläufen,
in feuchten Gebieten, im Tal genasu so wie im Gebirge.
Alle Sorten mögen vollsonnigen Standort und humosen Boden.
Noch heute wird der Bittersüße Nachtschatten als Arzneipflanze zur äußerlichen Behandlung
bei Ekzemen verwendet.. Bereits im Mittelalter wurde sie als Narkotikum benutzt
und war wahrscheinlich Bestandteil von Hexensalben.
Die Beeren wurden als Amulett getragen.

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