Trockenmauern

Acaena 'Kupferteppich'
 

In vielen Gärten, gleich welcher Art spielen Trockenmauern bei der Gartenplanung eine große Rolle. Mit ihren pflanzenbesiedelten Mauern wirken sie viel wärmer und freundlicher als die kahlen, kalten Steinmauern, die nur mit Mörtel ausgestrichen wurden.
Bei der Anlage von Trockenmauern ist immer darauf zu achten,
dass sie nicht senkrecht, sondern nach rückwärts geneigt errichtet werden.
Jede mögliche Steinart kann verwendet werden.
Auch müssen die Steine nach hinten geneigt geschichtet werden, um das Wasser den in den Fugen sitzenden Wurzeln der Pflanzen zukommen zu lassen. Hohlräume und die Rückwand der Mauer werden mit guter Erde ausgefüllt. Dazu eignet sich am besten eine Mischung aus lehmiger Rasenerde, Torfmull und verrottetem Rindenmulch.
Langwurzelnde Pflanzen sollten gleich beim Aufbau eingesetzt werden.


Campanula poscharskyana 'Silberregen'
Campanula poscharskyana 'Silberregen'

Trockenmauerwall

Ihn findet man fast nur in England, dabei bewährt sich diese Methode schon seit Jahren im Anzuchtgelände für alpine Pflanzen im Botanischen Garten München-Nymphenburg.
Der Trockenmauerwall ist ca. 2 m breit und etwas über einem Meter hoch. Plattenartiges, zu Wänden geschichtetes Gestein neigt sich so nach oben, dass ein 1 bis 2 Meter breites Plateau gebildet wird. Auf Bauschutt oder Schotter kommt dann eine sehr sorgfältig zusammengesetze Erdmischung.
Selbst extrem nässeempfindliche Pflanzen gedeihen hier prächtig.


Calceolaria
Calceolaria

2006 © Design by Heidi Dieck
Herrenkamper Gärten, Herrenkamp 1, 27254 Siedenburg